[Design für Reisen][jamaica]

Im August 1998 habe ich eine Rucksacktour durch Jamaica unternommen, die uns innerhalb von drei Wochen einmal um die ganze Insel führte. Dabei übernachteten wir in Pensionen, oder was wesentlich angenehmer war, in Villen, die sogar halbwegs erschwinglich waren.

Die Preise für diese Unterkünfte sind, wie so vieles andere auf Jamaica, nicht fix, sondern müssen erst mühsam ausgehandelt werden. Eine Tätigkeit, die einerseits grosse finanzielle Vorteile bringen kann, andererseits auf die Dauer sehr anstrengend wird, da die meisten Jamaicaner das verständliche Interesse haben, Ausländern möglichst viel Geld aus der Tasche zu locken. Die Währung ist übrigens der jamaicanische Dollar, was man aber meistens betonen muss, da das Gegenüber unter Dollar oft US-Dollar versteht.

Die Stationen unserer Reise waren Montego Bay, Falmouth, Oracabessa, Port Antonio, Kingston und Black River, siehe Karte (44 KB).

Da wir uns immer außerhalb der großen Touristenressorts aufhielten, sahen wir während unseres Urlaubs auch kaum andere Ausländer, was aber nicht unbedingt ein Nachteil war. Denn Jamaicaner sind im allgemeinen sehr gesprächsfreudig ("Hey yo maan, what's up maan. Me cool maan. First time in Jamaica, do you like it?"). An die vorherrschende Machokultur muß man sich allerdings gewöhnen...